
Entdecken Sie spannende Infos rund um den Trainingsalltag, die Wettkampfvorbereitung im Trainingslager und die Motivation unserer vier Athleten und Athletinnen, jeden Tag aufs Neue ihr Bestes zu geben – und dabei auch immer wieder über ihre persönlichen Grenzen hinaus zu gehen.


Nina Eim
1. August 1998
Aktueller Verein: Triathlon Potsdam
Erfolge
- 2017 3. Platz Europameisterschaften Triathlon Junioren Mixed Relay
- 2018 Vizeweltmeisterin Triathlon U23 Mixed Relay
- 2019 Vizeweltmeisterin Triathlon Mixed Relay
- 2019 DTU Deutsche Vizemeisterin Triathlon-Sprintdistanz
- 2021 DTU Deutsche Vizemeisterin Triathlon-Sprintdistanz
- 2022 ETU-Europameisterin Triathlon Sprintdistanz
- 2022 Vizeeuropameisterin Triathlon Mixed Relay
5 schnelle Fragen
5 schnelle Fragen
1. Wie bereitest du dich mental auf einen wichtigen Wettkampf vor? Gibt es bestimmte Rituale oder Routinen?
Insgesamt ist die beste Vorbereitung natürlich das Training an sich. Wenn ich ein paar gute Monate vor der Saison trainiert habe, dann weiß ich aus Erfahrung, dass ich meine Leistung auf den Punkt abrufen kann. Das nimmt unglaublich viel Druck raus. Da aber im Sport selten alles perfekt läuft, braucht man ein unerschütterliches Selbstvertrauen und einen kühlen Kopf, um sich wieder ins Rennen zu bringen.
2. Wer oder was inspiriert dich in deinem Sportlerleben am meisten?
Wenn man langfristig erfolgreich sein will, darf man meiner Meinung nach nicht allzu viel Inspiration oder auch Motivation von außen benötigen. Man muss den starken Willen selbst mitbringen und der Sport muss einem einfach Spaß machen. Wenn einem jeder Tag und jede Einheit aufs Neue etwas abverlangen, hält man das bei dieser hohen Belastung sonst auf Dauer einfach nicht durch.
3. Welchen lustigen Spitznamen hattest du als Kind, und hast du immer noch einen, den deine Freunde benutzen?
Tatsächlich hatte ich in meinem Leben bis jetzt nur einen Spitznamen, der sich etwas länger gehalten hat. Den haben mir meine Eltern verpasst, als ich noch sehr jung war: Knödel. Also das bayerische Wort für Kloß. Ich war früher schon immer groß und auch die Liebe fürs Essen habe ich schon früh entdeckt - daher war ich in meinen ersten Lebensjahren eher stämmig unterwegs. Der Name hat sich aber zum Glück nicht gehalten.
4. Stell dir vor, du könntest einen Tag lang mit einer berühmten Persönlichkeit trainieren – wer wäre das und warum?
Ich würde auf jeden Fall keinen Sportler aus dem Ausdauerbereich wählen, sondern in eine ganz andere Richtung gehen. Ein professioneller Mannschaftssport wie Fußball wäre da schon echt cool. Ich würde mit meinen begrenzten fußballerischen Fähigkeiten zwar nicht sonderlich gut vor der Mannschaft dastehen, aber einen Tag mit Thomas Müller bei der Nationalmannschaft fände ich schon mega gut!
5. Wenn du ein Maskottchen für das Team Suzuki auswählen müsstest, welches Tier wäre es und warum?
Da wir alle in der Nationalmannschaft sind und es beim Sport auch immer darum geht, seinen Flow zu finden, passt doch ein Adler ganz gut. Ein sehr starkes Symbol, was die Messlatte für uns Athleten natürlich sehr hoch legt - aber wir sind ja alle ehrgeizig und haben große Ziele.


Tim Hellwig
30. Juni 1999
Aktueller Verein: DTU-Perspektivkader
Erfolge
- 2017 DTU Deutscher Juniorenmeister Triathlon
- 2018 DTU Deutscher Juniorenmeister Triathlon
- 2021 Vizeweltmeister Triathlon Kurzdistanz U23
- 2021 DTU Deutscher Meister Triathlon-Sprintdistanz
- 2024 Olympiasieger Mixed Staffel
5 schnelle Fragen
5 schnelle Fragen
1. Wie sieht ein typischer Trainingstag bei dir aus?
Mein typischer Trainingstag beginnt früh morgens mit einer Schwimmeinheit – meist ein intensives Programm mit längeren Schwellen oder kurzen VO2max Strecken zwischen 4 und 5 kilometern Länge. Danach gibt es Frühstück, Physiotherapie und eine kurze Pause. Als zweite Einheit steht ein lockerer Lauf mit Steigerungen im Anschluss auf dem Plan. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Powernap geht es aufs Rad für Intervalle mit einer Gesamtdauer von 2–2,5 Stunden.
2. Wer oder was inspiriert dich in deinem Sportlerleben am meisten?
Es gibt keine einzelnen Personen, die mich besonders inspirieren. Es sind eher Sportler, die über ihre gesamte Karriere Jahre lang konstante Leistungen auf Weltklasseniveau gebracht haben. Hier bewundere ich vor allem das Bestreben der Sportler sich trotz absoluter Erfolge immer weiter zu motivieren und zu verbessern.
3. Was war bisher dein größster Erfolg im Triathlon und was bedeutet er für dich?
Mein größter Erfolg war der zweite Platz beim Grand Finale der WTCS 2023 in Pontevedra. Das Rennen war für mich eine Bestätigung, auf Weltklasse Niveau zu sein und bei sehr guter Vorbereitung auch meine beste Leistung abrufen zu können.
4. Wie bereitest du dich mental auf einen wichtigen Wettkampf vor? Gibt es bestimmte Rituale oder Routinen?
Am besten bin ich mental auf einen Wettkampf vorbereitet, wenn ich eine gute ununterbrochene Vorbereitung im Training hatte und weiß, dass ich die notwendigen Einheiten absolviert habe. Da gibt mir das Training dann eine Grundlage an Vertrauen und Sicherheit. Ein Ritual ist, dass ich das Rennen und mehrere Szenarien vor dem Rennen am Renntag oder am Abend davor im Kopf durchspiele, um auf verschiedene Entwicklungen eingestellt zu sein.
5. Welche Hobbys oder Aktivitäten genießt du in deiner Freizeit?
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit Freunden und Familie und genieße bei dem schnelllebigen Sportlerleben gerne einfache Dinge wie Essen gehen, gemeinsam kochen oder einen Kaffee in der Stadt trinken. Manchmal ist aber auch ein Mittagsschlaf ein erholsames Hobby.


Annika Koch
3. Februar 1999
Aktueller Verein: EJOT Team TV Buschhütten
Erfolge
- 2021 ETU Vizeeuropameisterin Triathlon Kurzdistanz
- 2022 ITU Vizeweltmeisterin U23 Triathlon Kurzdistanz
5 schnelle Fragen
5 schnelle Fragen
1. Wie sieht ein typischer Trainingstag bei dir aus?
Wir schwimmen immer um 7:30 Uhr am Morgen. Danach meistens ein Dauerlauf und zum Abschluss Radfahren.
2. Wer oder was inspiriert dich in deinem Sportlerleben am meisten?
Athleten, die alles geben und dabei da Fair-Play berücksichtigen und sich durch Rückschläge nicht verunsichern lassen.
3. Gibt es einen Moment in deiner Karriere, über den du heute lachen kannst, obwohl er damals vielleicht peinlich war?
Ich habe bei meinem ersten DTU-Cuprennen meinen Neo nicht aufbekommen. Der Reisverschluss hat geklemmt. Ich habe da Rennen trotzdem noch beendet. Es war total schrecklich am Anfang aber jetzt kann ich darüber lachen.
4. Wenn du ein Haustier hättest (oder hast), welches Tier wäre es und wie würde es dich als Triathlet/in unterstützen?
Auf jeden Fall ein Hund (Deutsch Kurzhaar oder Vizsla). Ich würde mit ihm laufen gehen.
5. Wie schaffst du es, dein Privatleben und den intensiven Trainingsplan in Einklang zu bringen?
Gutes Zeitmanagement ist wichtig.


Henry Graf
4. Januar 2002
Aktueller Verein: DSW12 Darmstadt
Erfolge
- 2021 Junioren-Europameister Triathlon
- 2024 Weltmeister Mixed Relay
- 2025 Deutscher Meister Triathlon Sprintdistanz
- 2025 4. Rang ITU World Triathlon Championships
5 schnelle Fragen
5 schnelle Fragen
1. Stell dir vor, du könntest einen Tag lang mit einer berühmten Persönlichkeit trainieren – wer wäre das und warum?
Albert Einstein, da wird es bestimmt nicht langweilig.
2. Wenn du ein Maskottchen für das Team Suzuki auswählen müsstest, welches Tier wäre es und warum?
Fuchs – smart, einfallsreich, aktiv.
3. Wer oder was inspiriert dich in deinem Sportlerleben am meisten?
Mich inspiriert Mathieu van der Poel und seine Renn-Aggressivität.
4. Gibt es einen Moment in deiner Karriere, über den du heute lachen kannst, obwohl er damals vielleicht peinlich war?
Mir ist mal beim Aufspringen aufs Rad der Sattel/Rahmen weggebrochen.
5. Wenn du ein Haustier hättest (oder hast), welches Tier wäre es und wie würde es dich als Triathlet/in unterstützen?
Katze/Kater – Entspannung nach dem Training.